Teilnehmerinnen und Teilnehmer

45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Teilen der Welt haben die Middle East Simulation erst zu dem Erfolg gemacht, der sie geworden ist. Diese Teilnehmenden fallen jedoch nicht einfach so aus dem Himmel, man muss sie rekrutieren und für die Simulation begeistern.

Auswahl

Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde zunächst mit knapp 60 geschätzt, Schwierigkeiten bei der Rekrutierung und Finanzierung machten es jedoch notwendig, die Zahl auf 40 zu reduzieren. Am Ende wurden es dann 45, da günstige Umstände eine etwas höhere Teilnahmezahl zugelassen haben.
Im Gegensatz zu einer Model United Nations Simulation war bei der MES 2009 die Teilnahme vom Konflikt betroffener Studierenden sehr wichtig.
Daher wurde festgelegt, dass jeweils ungefähr 10 Teilnehmer-innen und Teilnehmer aus Israel und aus den palästinensischen Autonomiegebieten kommen sollten.

Herkunft

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verteilten sich auf folgende Länder:

  • Deutschland: 16
  • Palästina: 9, einer von ihnen lebt jedoch in Israel
  • Israel: 8
  • Ägypten: 2
  • Polen: 2
  • Tschechische Republik: 2
  • Kanada: 1
  • Österreich: 1
  • Russland: 1
  • Schweden: 1
  • Senegal: 1
  • USA: 1

Geschlechterverhältnis

Es nahmen 15 Frauen und 30 Männer teil. Bei deren Unterbring-ung in 4-er Hotelzimmern oder bei in privaten Unterkünften wurde darauf geachtet, die Geschlechter nicht zu mischen, das war vor allem für Teilnehmende aus muslimischen Ländern wichtig.

Rekrutierung

Um eine möglichst breite Streuung der Teilnehmenden zu erzielen wurden verschiedene Kanäle genutzt, um auf die MES aufmerksam zu machen. Neben den klassischen E-Mail-Verteilern, sowohl in Konstanz wie auch über das universitätseigene International Office weltweit, wurden Plakate und Flyer entworfen. Die Plakate waren für Konstanz (Stadt und Universität) bestimmt, die Flyer wurden den E-Mails angefügt, sowie an sichtbaren Orten ausgelegt. Über das Erasmus-Netzwerk konnten so viele Universitäten in Europa erreicht werden. Zusätzlich wurde auf den sozialen Netzwerken wie Facebook und StudiVz für die Simulation geworben. Außerdem wurde die Homepage www.mes2009.eu für diesen Zweck freigeschaltet, über sie lief auch die Bewerbung.

Die Rekrutierung des Organisationsteams erfolgte bereits im November und Dezember 2008 mittels Informations-Ständen im Eingangsbereich der Universität Konstanz aber auch über E-Mail-Verteiler der Fachbereiche und Fachschaften.

Auswahlprozess

Um einen Platz bei der Middle East Simulation zu bekommen, mussten potentielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich online bewerben. Hier galt es einen kurzen Fragebogen ausfüllen und einen kurzen Essay zu verfassen.

Thema des Essays war die Lösung der „Jerusalem-Frage“ - einer der Kernpunkte des Konfliktes. Bei der Bewerbung konnte eine Präferenz für eine bestimmte Rolle abgegeben werden, die endgültige Entscheidung über die Teilnahme und die Rolle innerhalb der Simulation traf das „Incoming“-Team in Absprache mit dem restlichen MES-Team.

Die Auswahl war nicht immer einfach, es gingen weit mehr Bewerbungen ein, als es Plätze gab. (über 100 Bewerbungen gingen ein) Um jedoch ein faires Verfahren zu gewährleisten, auch in Erwartung etwaiger Ausfälle, wurde eine Warteliste geschaffen. Von dieser Warteliste wurden dann letztendlich weitere Bewerberinnen und Bewerber zugelassen, so dass es am Ende 45 statt wie geplant 40 Teilnehmende wurden.

Zusammenarbeit

Sobald die einzelnen Delegationen fest-standen, ging es schon an die Arbeit. Bereits im Vorfeld der Konferenz sollte jede Delegation zu einem bestimmten Stichtag ihren Standpunkt zur arabischen Friedensinitiative und zum Nahost-Konflikt darlegen, auch die Simulations-Presse sollte erste Artikel abliefern.

Diese Papiere wurden gesammelt und den Teilnehmenden in die Mappe gelegt.Sie finden diese Papiere hier.

Um die Zusammenarbeit der einzelnen Delegationsmitglieder zu erleichtern, gleichzeitig aber auch die Sicherheit und Anonymität der E-Mail Adressen zu gewahren wurde für jede Delegation eine eigene E-Mail eingerichtet.

Beispielsweise hatte die Delegation der USA usa@mes2009.eu - E-Mails an diese Adresse wurden dann an die entsprechenden Teilnehmenden weitergeleitet. Auch während der Simulation konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer per E-Mail auszutauschen.